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Krebse im Naherholungsraum

6. Juli 2011 – 21.30 Uhr
Führung: Eduard Oswald Fischereiaufseher Kreis 1, Fischerei und Jagdverwaltung Kt. ZH

Unsere Schadstoff belasteten Gewässer machen nicht nur Fischen und Biber zu schaffen, sondern auch den Krebsen. Gerade der Edelkrebs wird durch den naturfernen Gewässerbau erheblich zurückgedrängt. Die stärkste Bedrohung stellt jedoch die Krebspest, eine Pilzerkrankung, dar. Die Krebspest wurde durch die Ansiedlung amerikanischer Flusskrebsarten (z.B. den Kamberkrebs) eingeschleppt. Diese Krebsarten übertragen die Pilzerkrankung, im Gegensatz zum Edelkrebs sterben sie selber aber nur ausnahmsweise daran. Durch die Konkurrenzüberlegenheit dieser neuen Arten hat sich die Situation zusätzlich verschärft und so wurde der Edelkrebs in fast allen europäischen Ländern extrem dezimiert, sodass er in Mitteleuropa nur noch in wenigen Inselbiotopen zu finden ist.

Rund um Winterthur herum gibt es an verschiedenen Orten immer noch Krebse. Flurnamen zeugen davon, Mittlerer und Oberer Krebsbach sind nur zwei Beispiele davon. Mittels naturnahem Gewässerunterhalt und der Renaturierung von Fliess- gewässern werden diese Lebensräume erhalten und gefördert. Zusammen mit Edu- ard Oswald, dem kantonalen Fischereiaufseher des Kreis 1, gehen wir zu nächtlicher Stunde auf die Pirsch und beobachten die Edelkrebse, die in der Schweiz auf der Liste der gefährdeten Tiere sind, während ihrer aktivsten Zeit.

21.30 Treffpunkt: Bushaltestelle Schulhaus Oberseen, Linie 3 Von dort kurzer Marsch ins Gebiet.
23.30 Rückkehr nach Oberseen und Rückfahrt mit Bus.

Mitnehmen: Wanderschuhe, Taschen- oder Stirnlampe Anmeldeschluss: Samstag, 2. Juli, 2011 (Mit Postkarte oder an beat.kunz@ngw.ch)

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