Datum: Samstag, 11. Juni 2022,13:00 Uhr

Fachführung Samuel Erzinger, Projektleiter Uferschwalben bei Birdlife Schweiz, René Bertiller, Umweltingenieur
Leitung Matthias Erzinger

Die Uferschwalbe hat ihre Brutröhren ursprünglich in die frisch abgebrochenen Steilhänge unverbauter Flussufer gegraben. Doch mit den Gewässerverbauungen des 19. und 20. Jahrhunderts sind geeignete Steilwände zunehmend verschwunden. Als Ersatzlebensraum dienten fortan Kiesgruben. Doch auch in den Kiesgruben stehen immer weniger geeignete Wände zur Verfügung. Das aktuelle Projekt hat zum Ziel, in den Kantonen Bern, Aargau, Zürich und Thurgau neun bis elf neue Sandschüttungen als Nistmöglichkeiten zu bauen. Falls möglich, werden diese durch weitere Strukturen (z.B. Ruderalflächen oder Temporärgewässer) ergänzt, um die Nahrungsverfügbarkeit für die Uferschwalben zu verbessern. Wir besichtigen eine solche Aufschüttung im Gebiet Boden bei Rheinau und erhalten zusätzlich eine Führung in die Herausforderungen bei der Wiederherstellung einer Kiesgrube. Im zweiten Teil des Nachmittages besuchen wir die Firma Sativa der Stiftung Fintan, welche biologische Samen produziert.

Programm
12:45 Besammlung Carparkplatz Lagerstrasse
Fahrt nach Rheinau (Schützenhaus)
18:00 ca. Rückkehr nach Winterthur
Teilnehmende: 50 Personen
Kosten CHF 40.00 inkl. Apéro
Anmeldung: bis 31. Mai 2022

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