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Wie echt ist Onkel Josefs Hodler?

27. Oktober 2010 – 13.40 Uhr
Organisation: Dr. Urs Blumer, NGW

Grossonkel Josef ist kinderlos verstorben, und nun ist er da – ein Hodler aus seinem Nachlass. «Wunderbar!» denken die Erben, um sogleich aber von nagenden Zweifeln befallen zu werden. Ist das Bild wirklich echt, ein «echter Hodler»? Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft klärt diese Frage gründlich ab. Spezialisten analysieren Grossonkel Josefs Hodler formal und stilistisch mit allen Mitteln ihrer Kunst. Ein technischer Park von Hochdruckflüssigkeits-Chromatograph bis hin zum Infrarot-Mikrospektrometer steht ihnen dabei zur Verfügung. Pigmente, Bindemittel und Bildträger werden untersucht. Auch raffiniertesten Fälschern soll hier das Handwerk gelegt werden.

Wir machen zuerst einen Rundgang durch das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft SIK und lassen uns in die Geheimnisse verschiedener kriminologischer Technologien einweihen. Anschliessend geht’s in der Nähe zu drei KMU, die sich mit Restauration, Konservierung und Präsentation von Kunstwerken befassen – eine NGW-Exkursion im Grenzbereich von Kunst und Naturwissenschaft.

13.22 S12 Abfahrt ab Winterthur HB nach Stadelhofen
13.40 Treffpunkt beim Kiosk am Bahnhof Stadelhofen. Kurzer Fussmarsch zum SIK
14.00 Besuch des SIK (Kunsttechnologisches Labor und ganzes Gebäude)
16.15 Besuch von 3 KMU in der Nähe und Apéro (von NGW gestiftet)
18.21 Rückfahrt mit S12 nach Winterthur HB

Achtung: Teilnehmerzahl auf 40 Personen beschränkt.
Anmeldefrist: Montag, 25. Oktober 2010

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