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25 Jahre Waldbeobachtung – Wie gesund ist der Wald?

Prof. Dr. Walter Flückiger, Institut für angew. Pflanzenbiol. IAP, Schönenbuch BL
Freitag, 6. März 2009, 20.00 Uhr
ZHAW, grosser Physikhörsaal, Technikumstrasse 9, 8400 Winterthur

Er ist wohl einer derjenigen Forscher, die den Schweizer Wald fast am besten kennen: 1984 begann Walter Flückiger mit seinem Team Jahr für Jahr den Zustand des Waldes auf Veränderungen hin zu beobachten. Heute sind es 135 Untersuchungsflächen an verschiedenen Orten in der Schweiz, unter anderem auch in Winterthur. Die Ergebnisse von Flückigers Team sind ernüchternd und klar zugleich und sollten auch demjenigen zu denken geben, der nichts vom in den 80er Jahren viel zitierten Waldsterben hält. Der Druck auf den Wald nimmt ständig zu, einerseits wegen der Stickstoffbelastung, die zu einer schleichenden Bodenversauerung führt. Andererseits nimmt seit Untersuchungsbeginn bei Buchen und Fichten der Stammzuwachs deutlich ab. Ist es die sich laufend verschlechternde Phosphorversorgung, oder gibt es dafür noch andere Gründe? Auch das Triebwachstum und die Nährstoffversorgung bei den beiden Baumarten gehen ständig zurück. So verlichten sich in südlichen und flachgründigen Flächen schweizweit die Bäume seit den Trockenjahren 2003/2005 stark. Wie gesund ist also der Wald? Flückiger spricht dazu in seinem Vortrag Klartext – sein imposantes und aktuelles Zahlen- und Datenmaterial erlaubt es ihm.

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