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Die Suche nach neuen Erden

Dr. Francesco Pepe, Astronomisches Observatorium der Universität Genf
Freitag, 16. November 2012, 20.00 Uhr
ZHAW, grosser Physikhörsaal, Technikumstrasse 9, 8400 Winterthur

Die Frage über die Existenz anderer «Welten» in unserem Universum beschäftigt die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Die Entdeckung des ersten Planeten ausserhalb unseres eigenen Sonnensystems vor 16 Jahren hat bestätigt, dass es sie tatsächlich gibt, die extrasolaren Planeten. Die moderne Astronomie erlaubt zudem diese Welten näher zu erforschen.

Die astronomischen Funde häufen sich mit grosser Geschwindigkeit. Bis anhin hat man über 700 extrasolare Planeten gefunden, täglich kommen neue dazu. Hochpräzise Geräte wie das HARPS Spektrometer oder der Kepler Satellit ermöglichen einen ständigen Datenfl uss über neue Planeten. Zum Teil haben die Himmelskörper mehrfache Jupitergrösse, zum Teil sind sie kleiner als die Erde. Ihre Umlaufzeiten um «ihre Sonnen» variieren zwischen Tagen und mehreren Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, dass erdähnliche Körper gefunden werden, erhält mit diesen Erkenntnissen plötzlich neue Nahrung.

Wie beobachtet man diese Planeten und mit welchen Instrumenten und Methoden? Welche Eigenschaften besitzen sie und wie sieht deren Atmosphäre aus? Sind sie bewohnbar? Der Astronom Francesco Pepe von der Universität Genf wird in seinem Vortrag diese und andere Fragen angesichts der neuesten Erkenntnisse diskutieren und einen Einblick in die faszinierende Welt der Exoplaneten liefern.

Der Vortrag ist öffentlich und gratis. Gäste sind herzlich willkommen.

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