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Kleiner, schneller, besser… Fortschritte in der Informationstechnologie dank Nanotechnologie

Dr. Heike Riel, Leitung Nanoscale Electronics Gruppe, IBM Forschungslabor, Rüschlikon
Freitag, 16. Dezember 2011, 20.00 Uhr
ZHAW, grosser Physikhörsaal, Technikumstrasse 9, 8400 Winterthur

Die Leistungsfähigkeit von Computern nimmt unaufhaltsam zu. Die kontinuierliche Miniaturisierung der Halbleitertechnologie war und ist die Antriebskraft des überwältigenden Erfolgs der Informationstechnologie. Ganz natürlich führt diese stetige Verkleinerung der einzelnen Bauelemente und Schaltkreise in den Bereich der Nanometer-Skala dazu, dass in den nächsten Jahren fundamentale physikalische Grenzen erreicht werden.

Heike Riel hat einen spannenden Werdegang hinter sich. Nach einer Lehre als Möbelschreinerin studierte sie an der Universität Erlangen Physik und wurde 1998 bereits als Doktorandin im IBM Forschungslabor in Rüschlikon eingestellt. Heute leitet sie dort seit 2008 die Nanoscale Electronics Gruppe. In ihrem Vortrag befasst sie sich mit den Herausforderungen der Miniaturisierung in der Informationstechnologie und zeigt vielversprechende Lösungsansätze für Speicher- und Logikanwendungen. Sie erläutert vorerst den Begriff Nano und Nanotechnologie und stellt dann insbesondere vor, welche Bedeutung die Nanotechnologie in der Informationstechnologie hat. Anhand von zwei Beispielen aus dem IBM Forschungslabor in Rüschlikon – Halbleitende Nanodrähte und Molekulare Elektronik – zeigt sie auf, wie durch neue Konzepte und neuartige Bauelemente die Leistungsfähigkeit zukünftiger Computer auch in den nächsten Jahren weiter gesteigert und die ultimative Grenze der Miniaturisierung erreicht werden kann.

Der Vortrag ist öffentlich und gratis. Gäste sind herzlich willkommen.

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