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Wiederansiedlung des Przewalskipferdes

Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Freitag, 22. März 2013
ZHAW, grosser Physikhörsaal, Technikumstrasse 9, 8400 Winterthur

Das Przewalskipferd ist die letzte überlebende Wildform des Pferdes. Die Art ist in den 1960er Jahre in ihrem letzten Rückzugsgebiet im Südwesten der Mongolei ausgestorben, hat aber in Menschenobhut in Zoos und Tierparks trotzdem überlebt. Auch der Wildpark Bruderhaus und der Wildnispark Zürich züchten die Tierart im Rahmen eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

Seit 1992 werden die Przewalskipferde in zwei Gebieten der Mongolei erneut angesiedelt, eines davon ist das einstige Verbreitungsgebiet am Rande der Wüste Gobi. Insgesamt wurden 89 Tiere aus Europäischen Zoos in die Gobi geflogen. Bis 2009 hat sich der Bestand sehr gut entwickelt, hat aber im schneereichen Winter 2009/2010 enorme Verluste erlitten. Die «International Takhi Group» (ITG) ist seit 1999 für das Projekt verantwortlich. Neben der eigentlichen Wiederansiedlung rückt mehr und mehr die Erhaltung des Lebensraums ins Zentrum ihrer Aktivitäten. Dazu gehören auch Projekte für und mit den im Gebiet lebenden Nomaden. Die ITG arbeitet dazu eng mit der mongolischen Regierung zusammen und fi nanziert ihre Aktivitäten fast ausschliesslich durch Spenden aus der Schweiz.

Christian Stauffer, Geschäftsführer des Wildnisparks Zürich und Sekretär der ITG berichtet über die Geschichte der Przewalskipferde, ihrer Zucht und Wiederansiedlung und geht auch auf die Herausforderungen der Zukunft ein

Der Vortrag ist öffentlich und gratis. Gäste sind herzlich willkommen.

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