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CSI Zürich – dem Verbrechen auf der Spur

Freitag, 1. November 2019, 20.00 Uhr
MSc Sabine Hess, Forensisches Institut Zürich, Stadt- und Kantonspolizei Zürich
ZHAW, grosser Physikhörsaal TP406, Technikumstrasse 9, 8400 Winterthur

Blutüberströmt mit zwei Messerstichverletzungen – in Brust und Oberarm – liegt ein Mann auf der Hauptwache der Stadtpolizei Zürich. Kurze Zeit später trifft die Polizei ein. Die Hauptwache wird abgesperrt. Nichts darf verändert oder entfernt werden, denn jetzt beginnt die Spurensicherung. Viele Krimiserien beginnen ähnlich. Die Protagonisten finden kleinste Spuren, deren Auswertung mit modernsten forensischen Methoden und Gerätschaften helfen, das Verbrechen aufzuklären. Doch ist dies auch in Wirklichkeit das typische Vorgehen nach einem Verbrechen?

Gelingt es auch den Mitarbeitenden des Forensischen Institutes Zürich von Auge nicht sichtbare Spuren zu finden, zu sichern und auszuwerten? Schon eine Mikrospur wie zum Beispiel eine Textilfaser, ein Glassplitter oder sogar eine Hautschuppe können Hinweise zu einem Tatablauf liefern. Auch im Zeitalter der DNA-Analyse trägt die Gesamtheit von ausgewerteten Spuren zur Fallaufklärung bei und hilft der Justiz bei der Urteilsfindung.

Im Vortrag werden die wissenschaftlichen Spurensicherungs- und Auswertungsmöglichkeiten des Forensischen Institutes Zürich beleuchtet, welche tagtäglich an verschiedenen Ereignisorten wie zum Beispiel bei Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und Tötungsdelikten zum Einsatz kommen.

Der Vortrag ist öffentlich und gratis. Gäste sind herzlich willkommen.

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