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Was essen wir morgen?

Prof. Dr. Nina Buchmann, Institut für Agrarwissenschaften, ETH Zürich
Sonntag, 17. März 2013 – 11.00 Uhr

«In der Menschheitsgeschichte zeigte sich immer wieder: Eine hungernde Welt ist eine gefährliche. Haben Menschen nicht genug zu essen, bleiben ihnen nur drei Dinge: Revolution, Auswanderung oder Sterben.» Nach Josette Sheehan, der Direktorin des Welternährungsgipfels 1996, haben diese Worte heute noch ihre Gültigkeit, ja mehr denn je. Forschung zu Stichworten wie Steigerung der Ernteerträge, Qualitätsverbesserung, aber auch Veredlung und Verteilung ist von höchster Priorität.

Die Ernährungsproblematik ist von globaler Dimension. Bis zum Jahr 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben. Gleichzeitig verschieben sich die Ernährungsgewohnheiten. Immer mehr Menschen essen tierische Produkte, dafür sinkt die Nachfrage nach stärkehaltigen – ökologisch gesehen eine äusserst ungünstige Entwicklung. In Entwicklungsländern zeigt sich dies besonders drastisch. Aber auch in der Schweiz gilt es Ressourcen zu schützen, denn durch Bodendegradation gehen jährlich viele Tonnen Ackerboden verloren. Die Wasserknappheit könnte bis zum Jahr 2080 auch die Schweiz betreffen. Gut 40% der Ackerbaufläche müssten dann bewässert werden.

Nina Buchmann forscht am Institut für Agrarwissenschaften der ETH Zürich. Sie untersucht die Auswirkungen einer sich ändernden Umwelt auf Wälder, Äcker und Grasländer

Ein Gespräch mit Nina Buchmann und junge Musikerinnen und Musiker des Konservatoriums bereichern die Veranstaltung.

Unkostenbeitrag: Fr. 10.- (SchülerInnen Fr. 5.-). Ein Kaffee und Gipfeli inbegriffen.

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