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Zum Weltbild der modernen theoretischen Physik

Prof. Dr. Jürg Fröhlich, Institut für theoretische Physik, ETH Zürich
Sonntag, 29. März 2009 – 11.00 Uhr

Demokrit, Archimedes, Kopernikus, Kepler, Galilei und Newton sind nur einige der Leuchttürme aus der Frühgeschichte der Physik. Ihre Erkenntnisse und ihr physikalisches Weltbild beeinflussten viele Generationen von nachkommenden Physikern. Es folgten dann Grössen wie Maxwell, Hertz oder Planck, dann Pauli, Heisenberg, Bohr und vor allem natürlich Einstein. Sie lieferten die Grundlagen und Formulierungen für die grösste Revolution der modernen Physik: der Quantenmechanik. Diese prägt das physikalische Weltbild bis heute nachhaltig. Jürg Fröhlich ist theoretischer Physiker an der ETH Zürich und steht kurz vor seiner Emeritierung. Er hat Wesentliches über die Quantenfeldtheorie und die strenge mathematische Behandlung von Modellen der statistischen Mechanik herausgefunden. Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Wissenschaftspreise, so den nationalen Latsis-Preis, den Dannie-Heineman Preis, die Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und den Marcel Benoist Preis. Wie entstand das Weltbild der modernen theoretischen Physik aus historischer Perspektive? Welchen Platz hat die Philosophie darin? Welche Folgen hatte die Entdeckung und Entwicklung der Quantenmechanik, ohne die unser Alltag heute nicht mehr denkbar wäre? Sind weitere Revolutionen von solch grundlegender Natur zu erwarten? Oder ist die Physik gar, wie es der grosse Physiker Steven Weinberg in einem seiner Bücher formuliert hat, «am Ende»?

Im Gespräch und in einem Vortrag wird der Gast Antworten auf diese und weitere Fragen geben.

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